Ein reizvoller Ort in einer reizvollen Umgebung ist die Jägersburg, das fürstbischöfliche Jagdschloss. Der erste Blick durchs geöffnete Portal macht klar: Noch ist es eine Baustelle - aber was für eine! Stuckdecken sind bereits wieder freigelegt; die Schönheit der ursprünglichen und zukünftigen Räume lässt sich erahnen. Und was da aus den Fußböden herausgeholt wird, Armierungen mit festgehakten Betonstücken, haufenweise, - ja, das ist für bildende Künstler auch nicht ohne Reiz.

 

Dieses Zwischenstadium, noch vor Beendigung der Renovierungsarbeiten, bildet nun also den besonderen Rahmen für eine Kunstausstellung, deren Titel „Bleiben ist nirgends“ auf die vielfältige und immer wieder veränderte Nutzung des Gebäudes in der Vergangenheit anspielt. Drei Künstlerinnen aus der Region, Michaela Schwarzmann, Milada Weber, Hermine Gold, sowie drei Künstler, Stephan Graf Bentzel Sturmfeder, Ferdinand Bagusat und Wolfgang Schmidt zeigen Aquarelle, Öl-, Acryl- und Wachsmalerei, Collagen und Objekte, zum Teil raumbezogen inszeniert. Es ist also eine große Vielfalt zu erwarten, nicht zuletzt auch wegen der altersmäßigen Bandbreite der ausstellenden Künstler.

 

Nach Fertigstellung der Umbauarbeiten werden Kunstausstellungen zum normalen Programm der Jägersburg-Hausherren gehören, - diese Ausstellung „im Zwischenreich“ gibt es aber nur einmal.

 

Vernissage 16. März 2012,   18 Uhr

geöffnet: 17. + 18. März und 24. + 25. März, jeweils 14 – 17 Uhr